Radiologie Arnstadt - Gemeinschaftpraxis für Radiologische Diagnostik
Korridor

Magnetresonanztomographie

  • Schnittbildverfahren ohne Röntgenstrahlen
  • Aufbau und Beschaffen­heit der Organe des mensch­lichen Körpers werden durch Magnet­felder und Radio­impulse untersucht
  • Methode mit der besten Weich­teil­er­kenn­bar­keit
Magnetresonanztomographie
Magnetresonanztomograph Philips Intera 1.5T
Philips Achieva 1.5 Tesla

Bei der Magnet­resonanz­tomo­graphie wird der Patient mit der zu unter­suchenden Körper­region in ein starkes Magnet­feld gebracht, so dass sich dessen Pro­tonen (Atom­kerne des Wasser­stoffs) nach den Feld­linien, wie kleine Kompass­nadeln, aus­richten. Durch einen hoch­frequenten Radio­impuls einer bestimmten Frequenz (Resonanz­fre­quenz) erfolgt nun die An­regung der Pro­tonen. Nach dem Ab­schalten des An­regungs­impulses sendet das unter­suchte Gewebe elektro­magnet­ische Wellen aus, die Rück­schlüsse auf dessen Zusammen­setzung er­lauben und durch hoch­empfindliche Detektoren auf­gezeichnet und schließlich über Hoch­leistungs­rechner zu Schnitt­bildern zusammen­gesetzt werden. Relevante Neben­wirkungen der beschriebenen Unter­suchungs­methode sind bei Ver­wendung gängiger Magnet­feld­stärken bislang nicht bekannt.

Multislice-Computertomographie

  • Schnittbildverfahren unter Verwendung von Röntgenstrahlen
  • Methode mit der präzisesten Detailerkennbarkeit der inneren Organe, trotz kurzer Untersuchungszeit
Multislice-Computertomographie
Multislice-Computertomograph
Philips Brilliance 16 Slice

Beim her­kömm­lichen Rönt­gen­gerät wird ein Körper­volumen auf einer Fläche ab­ge­bildet. Bei der Com­puter­tomo­graphie werden viele unter­schied­liche Rönt­gen­bilder aus un­zähligen Raum­rich­tungen erstellt. Hierzu rotiert ein Rönt­gen­strahler auf einer Kreis­bahn um den Pa­tien­ten, während dieser auf dem Unter­such­ungs­tisch liegend, gerad­linig gleich­förmig durch den Strahlen­gang bewegt wird. Können bei einer Um­drehung mehr­ere Schicht­ebenen gleich­zeitig auf­ge­zeich­net werden, spricht man vom Multi­slice-Com­puter­tomo­graphen. Ein Hoch­leist­ungs­rechner setzt dann die Einzel­schnitte zu einem Daten­volumen zu­sammen, dessen fein ab­ge­stimmte Grau­wert­ver­teilung die Rönt­gen­strahlen­schwächung des unter­suchten Körper­volumens wider­spiegelt. Mit diesem Ver­fahren ist es möglich, den ganzen Körper in einer einzigen Atem­anhalte­pause detail­genau zu untersuchen.

Mammographie

  • Rönt­gen der weib­lichen Brust zum Nachweis krank­hafter Ver­än­der­ungen, ins­be­son­dere von Mikro­kalk
  • Durch Kompression der Brust kann die Strahlenbelastung gesenkt und die Aufnahmequalität verbessert werden
Mammograph
Planmed Sophie Classic

Rönt­gen­unter­suchung der weib­lichen Brust in zwei Raumebenen (kranio­kaudal und schräg lateral), wobei der Drüsen­körper zur Ver­ringer­ung der Strahlen­belastung und besseren Detail­er­kenn­bar­keit dosiert kom­primiert wird. Die Unter­suchung erfolgt unter Ver­wendung spezieller Rönt­gen­geräte, die mit einer niedrigen Röhren­spannung (25 bis 32 KV) arbeiten, um einen hohen Weich­teil­kontrast zu erzielen. Zur Auf­zeich­nung des Strahlen­bildes werden heute Speicher­folien oder spezielle Rönt­gen­detek­toren ver­wendet. Die Methode er­laubt als einziges Ver­fahren den di­rekten Nach­weis von Mikro­kalk und ist zur Früh­er­kennung von Mamma­karz­inomen sowie zur Ver­laufs­kontrolle nach Thera­pie ge­eignet.

Sonographie

  • Untersuchungsverfahren mit Schallwellen jenseits des menschlichen Hörvermögens
  • Bilderzeugung durch Reflexion des Ultraschalles, insbesondere an Grenzflächen der inneren Organe und Gewebe
  • Völlig nebenwirkungsfrei und beliebig wiederholbar
Sonographie
Sonograph
Toshiba Aplio 300

Darstellung verschiedener Gewebe und Organe des menschlichen Körpers mit Hilfe von Schallwellen, deren Frequenz oberhalb der menschlichen Hörschwelle liegt. Hierbei werden die piezoelektrischen Quarzkristalle eines Schallkopfes durch elektrische Hochfrequenzspannungen zum Schwingen angeregt (Sendefunktion) bzw. können selber durch, an Körpergrenzflächen reflektierte Schallwellen, elektrische Wechselspannungen erzeugen, die in Ultraschallbilder umgewandelt werden (Aufnahmefunktion). Die Zeitdifferenz zwischen ausgesandtem Impuls und den empfangenen reflektierten Schallwellen (Echos) ist proportional der Tiefenlage einer reflektierenden Gewebeschicht. Die Echoimpulse werden verstärkt und aufgezeichnet.

Röntgen

  • Darstellung von Organen mit Röntgenstrahlen, wobei die Abbildung jeweils in einer Raumebene erfolgt
  • Zur besseren Beurteilbarkeit ist meistens eine zweite Aufnahme, die senkrecht zur ersten Aufnahmeebene steht, erforderlich
Röntgen
Röntgenstrahler
Philips Bucky Diagnost
TS/Optimus 50

Abbildung eines Körperabschnittes oder Organes (z. B. Thorax oder Skelettanteile) unter Verwendung von Röntgenstrahlen, wobei das Schwächungsprofil von der Strahlendurchlässigkeit des untersuchten Körpervolumens abhängig ist und das Strahlenbild auf einer ebenen Fläche aufgezeichnet und mittels Speicherfoliensystemen oder speziellen Röntgendetektoren sichtbar gemacht wird. Meistens ist eine Aufnahme in zwei senkrecht aufeinander stehenden Raumebenen zur exakten Beurteilung erforderlich.

Röntgenspeicherfoliensystem

  • Röntgenfilme werden durch Speicherfolien ersetzt, die in einer zentralen Auswertevorrichtung digital ausgelesen werden können
  • Durch die digitale Bearbeitung können Wiederholungsaufnahmen weitestgehend vermieden werden
Röntgenspeicherfoliensystem
Röntgenspeicherfoliensystem
Carestream CR 975

Speicherfoliensysteme werden zur Digitalisierung von konventionellen Röntgenbildern und Mammogrammen verwendet. Hierbei wird anstelle einer früher üblichen Röntgenfilm/Folien-Kombination eine Röntgenspeicherfolie, die mit einer Leuchtstoffschicht versehen ist, in der Röntgenkassette belichtet. Das auf diese Weise in der Leuchtstoffschicht zwischengespeicherte Strahlenbild kann dann in einer zentralen Ausleseeinheit mittels eines Lasers zeilenweise sichtbar gemacht und sekundär digital bearbeitet werden, was der Bildoptimierung dient. Dadurch können Wiederholungsaufnahmen weitestgehend vermieden werden. Das digitale Röntgenbild wird im Bildarchivierungssystem gespeichert und die Kassette gelöscht, so dass nun die nächste Aufnahme erfolgen kann.